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Polizeispiegel
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Hier findet ihr alle Ausgaben des Polizeispiegel ab März 2010.
Zu den älteren Ausgaben gelangt ihr hier.
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Juni 2010
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Dank für die finanzielle und administrative Unterstützung, aber was kommt nach der Studie?
Zunächst einmal auch an Sie, Herr Schünemann, herzlichen Dank für die Unterstützung bei der Durchführung der Studie. Sie haben mit der finanziellen und administrativen Unterstützung des Projektes auch deutlich gemacht, dass Ihnen die Gesundheit Ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wichtig ist.
Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte waren an der Studie beteiligt, die Ergebnisse wurden bei der Expertentagung vorgestellt. Polizeibeamte, die hauptsächlich in Bereichen eingesetzt sind, bei denen es sehr häufig Erlebnisse zu bewältigen gibt, die traumatisierend wirken können und solche, bei denen die Wechselschichtdienstproblematik noch belastend hinzu kommt, haben ihre Erlebnisse geschildert.
Die, die in solchen Bereichen und unter solchen Bedingungen arbeiten, wissen was ihnen helfen würde. Zeiten, um sich regenerieren zu können….. Auszeiten und Verwendung in anderen Dienstbereichen…..mindestens 6 Tage Schichtdienstzusatzurlaub…..die schnellere und häufigere Bewilligung von Kuren, ohne Verpflichtung, lange und häufige Krankheitsvorgeschichten nachweisen zu müssen…..eine altersentsprechende Verwendungsmöglichkeit ab dem 50. Lebensjahr…..die Reduzierung der Gesamtbelastung durch Wegnahme einzelner zusätzlicher Tätigkeiten, so, für den Einsatz- und Streifendienstbeamten der Dienst in den Einheiten der Einzeldiensthundertschaften und Schaffung von entsprechenden Berufsperspektiven durch Anhebung der Stellen und eine bessere Vergütung der Dienste zu ungünstigen Zeiten.
Herr Schünemann, kennen Sie außerhalb der Polizei eine Berufsgruppe, die unter solchen besonderen Belastungen arbeiten muss? Sie haben gehört, dass viele Polizeibeamte und Polizeibeamtinnen diesen Beruf sicherlich wieder ergreifen würden…..weil er spannend ist.....weil er außergewöhnlich ist! Das sind die Belastungen aber auch und deshalb muss es endlich ein Gesundheitsmanagement geben, das den Namen verdient! Es muss „Geld in die Hand“ genommen werden! Ihre anerkennenden Worte, Herr Schünemann, vernehmen wir gerne. Sie wirken aber leider maximal bis zur nächsten Gewalttat, bis zum nächsten Nachtdienst! Bitte veranlassen Sie endlich die notwendigen fürsorgerischen Maßnahmen, Ihre Beamtinnen und Beamten zählen auf Sie!
Thomas Plate, Redakteur

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Juni 2010
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Hinweis zur Berichterstattung über die Expertentagung; Dank an die Teilnehmer, Teilnehmerinnen und Helfer
Über die Expertentagung haben wir bereits in der Mai-Ausgabe auf den Bundesseiten des Polizeispiegels ausführlich berichtet. Wer möchte, kann dort nachlesend feststellen, weshalb diese Tagung auch bundesweit auf großes Interesse gestoßen ist. Besonderer Dank gilt Diana Gayk, Junge Polizei, die die Teilnehmer mir ihrer eindrucksvollen Bilderserie über den polizeilichen Alltag, auf die Problematik eingestimmt hat. Michael Brandes -ESD, PK Braunschweig Mitte-, Horst-Dieter Wilken -KDD, ZKD Hannover-, Heinrich Schrell -KED, PK Bad Salzdetfurth- und Martin Skerhutt -ESD, PK Walsrode- haben ihre persönliche Belastungssituation anhand ausgewählter Erlebnisse geschildert. Unterstützung erfuhren wir bei der Vorbereitung auch von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Landespolizeipräsidiums, insbesondere von Marco Hoffmann. Der `Medizinische Dienst´ unter Leitung von Michael Greve trug maßgeblich zum Gelingen der Studie bei, weil nebenher noch viele andere Aufgaben zu bewältigen waren. Der Sozialfonds der Polizei e.V. hat diese Studie finanziert und die Stiftung der DPolG verloste unter den Teilnehmern der Studie einen einwöchigen Aufenthalt in einem ihrer Häuser. `Last but not least´ waren es die zahlreichen Teilnehmerinnen und Teilnehmer, ohne die diese wissenschaftliche Betrachtung gar nicht möglich gewesen wäre. Euch / Ihnen herzlichen Dank dafür!
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März 2010
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Diese Frage haben wir in der Novemberausgabe gestellt.
Tatsächlich scheint es landesweit kein Problem zu geben, da diesbezüglich keine Rückmeldungen erfolgten. Das heißt, das LZN stattet unsere Kolleginnen mit optimaler Bekleidung aus! Danke! |
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März 2010
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Die Polizei in Bayern darf diese Jacken tragen und unser Innenministerium hat einer Weitergabe zugestimmt.
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März 2010
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Der Bundesvorsitzende Rainer Wendt sieht keine Chance, dass die Studie bundesweit von der DPolG unterstützt werden kann. In Niedersachsen gibt es dafür aber positive Voraussetzungen.
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März 2010
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In der „Neue Presse“, Hannover, vom 09.01.2010, erklärt Innenminister Schünemann u.a., der Streit um Punkte im Fragenkatalog der Studie über Gewalt gegen Polizeibeamte sei in Wirklichkeit Rivalität zwischen zwei Polizeigewerkschaften.
Dem widerspricht die DPolG Niedersachsen entschieden!
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